Antworten auf Deine Fragen

Mein Hund ist seit wir die Trust Technique® anwenden sehr triebig. Was kann ich da tun? Warum ist das so?

Durch Trust Technique® (TT) werden Traumata aufgelöst. Das bedeutet mehr Selbstvertrauen. Alles was uns nicht mehr einschränkt, gibt uns Freiheit. Wenn eine Tür verschlossen ist, bleibt uns nichts anderes übrig, als damit klarzukommen. Wenn wir aber den Schlüssel besitzen und benutzen, können wir die Tür öffnen, den geschlossenen Raum verlassen und einen größeren Spielraum haben. Mit jedem Trauma, das wir auflösen bzw. unsere Tiere, erhalten wir einen neuen Schlüssel, den wir benutzen können und dadurch eine größere Freiheit erhalten.

Dein Hund entdeckt jetzt das Leben! Er hat ein neues Spiel entdeckt. Diese Entwicklung ist völlig normal. Du kannst die Situation aber entschärfen. Das wird für Dich vermutlich anstrengend werden, aber das ist wichtig, damit Ruhe einkehrt: Beobachte die Hunde genau, wenn sie aufeinandertreffen. Sowie Du das Gefühl hast, dass es dein Hund zu arg treibt und sich der andere Hund – warum auch immer – nicht wehrt, obwohl es ihm zu viel ist, nimm‘ deinen Hund aus der Situation und truste mit ihm. Das machst Du ein paar Mal. Immer beim Beobachten bleiben. Sowie Du merkst, dass sich Dein Hund hochschaukelt, sprichst Du ihn an und machst den Present Moment (Fokussieren). Sowie er anfängt zu zeigen, dass er Energie loslassen möchte, unterbrichst du den PM und machst Mindful Regard (MR), also liebevoll mit den Blicken streicheln. Du musst verhindern, dass Dein Hund auf der Skala von 1 – 10 höher als acht kommt. Bis dahin hast Du dann eine Chance einzugreifen.